Die Elektroinstallation ist das Nervensystem eines jeden Gebäudes. Einmal verlegte Leitungen lassen sich später kaum noch ändern. Dieser Ratgeber zeigt Schritt für Schritt, wie du deine Elektroinstallation planst.
Ermittle den Bedarf: Wie nutzt du jeden Raum? Wo stehen Möbel? Welche Geräte werden wo betrieben?
Jeder Raum benötigt eigene Stromkreise. So verhinderst du Überlastung.
Denk an E-Mobilität, Photovoltaik, Smart Home – berücksichtige das bereits in der Planung.
Die Küche hat den höchsten Strombedarf im Haus.
Im Bad gelten besondere Sicherheitsvorschriften wegen Feuchtigkeit.
Das Wohnzimmer ist Multimedia-Zentrale.
Im Schlafzimmer sind Komfort und Ruhe wichtig.
Der Zählerschrank ist die Schaltzentrale deiner Elektroinstallation.
Ein Einfamilienhaus benötigt mind. 24-36 Plätze für Leitungsschutzschalter.
Beschrifte jeden Stromkreis klar und eindeutig.
Separate Stromkreise für: Herd, Geschirrspüler, Waschmaschine, Heizung.
Verlege ein Leerrohr vom Zählerschrank zur Garage.
Reserviere Platz im Zählerschrank für PV-Wechselrichter.
Für KNX: Busleitung parallel zur 230V-Leitung verlegen.
Platz im Technikraum einplanen (ca. 1 m² pro 10 kWh).
Zu wenig Steckdosen
Plane lieber 20 % mehr Steckdosen ein als aktuell nötig.
Keine Leerrohre für Erweiterungen
Verlege Leerrohre an strategischen Stellen.
Schalter an unpraktischen Stellen
Lichtschalter sollten immer an der Türseite sein, wo die Klinke ist.
Netzwerk vergessen
Verlege Netzwerkkabel – WLAN-Repeater funktionieren darüber perfekt.
Eine durchdachte Elektroinstallation ist Gold wert. Nimm dir Zeit für die Planung, denk an die Zukunft.
Tipp: Nutze digitale Tools wie Grundriss-Apps zur Visualisierung.